ArcGIS-Services stellen Funktionen bereit und machen Karten sowie zugehörige Daten über das Internet verfügbar. Ein wichtiger Faktor bei der optimalen Konfiguration von Kartenservices ist die Auswahl der passenden Anzahl von Service-Instanzen, die jeweils als eigenständige ArcSOC-Prozesse für die Ausführung eines Kartenservice ausgeführt werden. Ein ArcSOC (ArcGIS Server Object Container) ist ein ArcGIS Server-Prozess, der einen GIS-Service ausführt, wobei jeder ArcSOC jeweils eine Anforderung verarbeitet.
Gehostete und freigegebene Service-Typen werden automatisch von ArcGIS verwaltet, die Konfiguration der Kartenservice-Instanzen von dedizierten Services wird bei der Systemoptimierung jedoch oft vernachlässigt. Die Konfiguration der Services und des Systems müssen regelmäßig getestet und erneut überprüft werden, wenn Services hinzugefügt werden oder die Nutzungsmuster sich ändern. Andernfalls werden Sie möglicherweise feststellen, dass die System-Performance nicht mehr ausreicht und die User Experience von Endbenutzern und die Effizienz im Laufe der Zeit immer schlechter werden.
In dieser Teststudie werden zwei Konzepte untersucht, bei denen dedizierte Instanzen jeweils identische Minimum-/Maximumwerte aufweisen:
Beachten Sie, dass eine dedizierte Instanz, die nicht ausgeführt wird, einige Zeit braucht, um nach dem Erhalt einer Anforderung zu starten. Die Systemtests konzentrieren sich auf die User Experience, daher möchten wir nicht auf den Start eines ArcSOCs warten. Aus diesem Grund werden für unsere Zwecke alle Service-Instanzen mit einem identischen Maximum und Minimum konfiguriert.
Mit dieser Teststudie soll kein bestimmtes Verhältnis von CPU zu Service-Instanzen empfohlen werden. Sie zeigt vielmehr, dass Organisationen Tests durchführen müssen, um die optimale Konfiguration ihres Systems so zu bestimmen, dass die Performance und Infrastrukturkosten entsprechend abgestimmt werden. Lesen Sie dazu weitere Informationen zur Überwachung der System-Performance.
In dieser Teststudie wurden reale Workflows mit einem Netzwerk-Informationsmanagementsystem getestet, das in der Cloud-Infrastruktur von Amazon Web Services (AWS) mit AWS EC2-Instanzen gehostet wurde.
Um sicherzustellen, dass die Teststudie aussagekräftige Ergebnisse liefert, müssen die Workflows reale User Experiences und die tatsächlichen Schritte darstellen, die Benutzer bei der Interaktion mit dem System ausführen. Die in dieser Teststudie verwendeten Workflows stellen einige der grundlegenden Aktivitäten dar, die für die Wartung und den Zugriff auf ein bestehendes Stromnetz erforderlich sind.
Die Inhalte der Workflows wurden von erfahrenen Mitarbeitern und unter Berücksichtigung des Feedbacks von Esri Kunden definiert, um die spezifischen Schritte, deren Abfolge und die Art der Aktivitäten für jeden Workflow zu identifizieren. Die folgenden wichtigen Workflows wurden manuell für das System unter Last ausgeführt, um die User Experience und die Gesamtperformance zu erfassen:
Weitere Informationen zu diesen Workflows finden Sie in den zugehörigen Teststudien für das System.
Die Systemfunktionen werden über die folgende Software bereitgestellt und im Rahmen dieser Teststudie für die aufgeführten Versionen mit allen verfügbaren Patches getestet: