Für ArcGIS-Systeme, die geschäfts- und/oder unternehmenskritisch sind, gelten im Allgemeinen folgende Anforderungen:
Es gibt zwar viele Entwurfsüberlegungen, die zum Erreichen dieser Anforderungen beitragen, aber diese Teststudie konzentriert sich speziell auf die Auswirkungen von CPUs und GPU-fähiger Client-Hardware auf die Performance und die User Experience von ArcGIS Pro-Bearbeitungs-Workflows für das Informationsmanagement für Versorgungsnetze.
Eine GPU (Graphics Processing Unit) ist eine spezialisierte Hardwarekomponente, die die Verarbeitungseffizienz für viele rechenintensive Aufgaben verbessern kann. In ArcGIS Pro kann die Verwendung einer Konfiguration, die nicht GPU-fähig ist, zu einer CPU-Emulation von GPU-Funktionen führen. Das Ergebnis kann eine suboptimale Performance von Workflows sein, die von der Grafikverarbeitung abhängen.
Die meisten großen Cloud-Anbieter bieten über verschiedene Angebote für virtuelle Computer (VMs) Zugriff auf GPUs. Es ist jedoch wichtig, die Kompatibilitätsmatrix zu überprüfen, die vom Anbieter der Virtualisierungssoftware und von Esri bereitgestellt wird.
Erfahren Sie mehr über die Auswahl der GPU-Hardware.
Eine CPU (Central Processing Unit) ist die zentrale Recheneinheit eines Servers. Die Menge und Qualität der erforderlichen CPU-Ressourcen hängt von den spezifischen Workloads ab. Nutzungsmuster, die durch geeignete Methoden zur Telemetrieerfassung und -überwachung gesammelt werden, können dabei helfen, Engpässe zu identifizieren und zu bestimmen, ob akzeptable Nutzungsschwellenwerte überschritten werden. Dies könnte darauf hindeuten, dass eine Erhöhung der CPU-Zuweisung erforderlich ist.
Beim Betrieb von ArcGIS in der Cloud (z. B. AWS, Azure und GCP) ist es für Hardwareentscheidungen wichtig, das Verhältnis von virtueller CPU (vCPU) zu physischer CPU zu verstehen, damit Systemkomponenten geeignete Ressourcen zugewiesen werden können. Es gibt ein Verhältnis von 2:1 für vCPU:CPU für alle Instanzen, die in dieser Teststudie verwendet wurden. Einige Virtualisierungsoptionen können jedoch andere Verhältnisse aufweisen, z. B. 1:1.