Benutzerdefinierte ArcGIS Maps SDK-Layer

Wenn eine Organisation gerade dabei ist, eine Web-, Desktop- oder mobile App mit einem der ArcGIS Maps SDKs zu entwickeln, kann ein Muster, das die systemübergreifende Integration unterstützt, die Verwendung benutzerdefinierter Layer mit einem ArcGIS Maps SDK sein. Diese Layer könnte durch HTTP-Anforderungen an eine Remote-API erstellt werden, wobei eine Antwort entweder in geeignete JSON-Strukturen umgewandelt oder mit vorhandenen Features aus einem ArcGIS-Feature-Layer verbunden werden kann.

  • Das ArcGIS Maps SDK for JavaScript enthält einige Beispiele für benutzerdefinierte Layer in der Dokumentation.
  • Die ArcGIS Maps SDKs for Native Apps enthalten verschiedene Konzepte, die dieses Muster unterstützen können, z. B. DynamicEntity im Maps SDK für .NET Maui.
  • Das ArcGIS Pro SDK enthält das Konzept einer Plug-in-Datenquelle, die verwendet werden kann, um sonst nicht unterstützte Datentypen in einem schreibgeschützten Muster zu einem ArcGIS Pro-Projekt hinzuzufügen.

Jedes dieser Beispiele bietet eine Methode, bei der eine Ad-hoc-Datenquelle aus einem Remote-System in eine ArcGIS-zentrierte Client-Erfahrung oder einen Workflow integriert werden kann.

Integrationsmuster in ArcGIS

ArcGIS Pro unterstützt ein benutzerdefiniertes Layer-Muster über das ArcGIS Pro SDK. Andere SDK-Muster können mit ArcGIS Online, ArcGIS Enterprise oder ArcGIS Location Platform interagieren, unterstützen jedoch nicht unabhängig eine benutzerdefinierte Layer-Funktionalität. ArcGIS Enterprise unterstützt Konzepte, die benutzerdefinierten Layern ähneln, durch das Muster eines benutzerdefinierten Daten-Feeds.

Funktion ArcGIS Online ArcGIS Enterprise ArcGIS Location Platform ArcGIS Pro
Benutzerdefinierte Maps SDK-Layer N. z. N. z. N. z.

Volle Unterstützung Teilunterstützung


Best Practices

  • Benutzerdefinierte Layer müssen möglicherweise separate Authentifizierungsmuster von ArcGIS-Identitätsmustern aushandeln. Recherchieren Sie sorgfältig, und achten Sie darauf, die Anforderungen für die Remote-APIs oder URLs zu verstehen, die abgefragt werden, um Verwirrung oder mögliche Unterbrechungen für die Benutzer zu vermeiden. Überprüfen Sie vorhandene Betriebssystemmuster sorgfältig im Hinblick auf Cache-Management, Verwaltung von Anmeldeinformationen oder Schlüsseln sowie den Offline-Zugriff auf Datasets.

  • Berücksichtigen Sie die potenzielle Größe der Antworten und die Zeit, die die Remote-API benötigt, um eine Antwort zurückzugeben, da dies erfordert, dass der Benutzer auf die Antwort wartet.

  • Entwickeln Sie möglichst so, dass benutzerdefinierte Layer mit ArcGIS-Layern aus anderen Quellen interagieren können. Der Einsatz von Webkarten für Symboldefinition, Filterung und Pop-ups sorgt für wertvolle Effizienz bei der Layer-Konfiguration.

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